Abstrakte, strukturierte Darstellung als Symbol für kontrollierte KI-Arbeitsabläufe

Praxis-Workshop „K.I. für Sachverständige“

Weniger Routine. Mehr Zeit für die fachliche Beurteilung.

Im zweitägigen Praxis-Workshop entwickeln Sie mindestens fünf sichere, nachvollziehbare KI-Arbeitsabläufe für Akten, Recherche, Dokumentation, Kommunikation und Qualitätssicherung.

Der kurze Fragebogen dient der Vorbereitung beider Workshoptage: Sie nennen die Aufgaben und Fragen, die in Ihrem Alltag besonders relevant sind. So richten wir Beispiele und Schwerpunkte am Praxisbedarf der Teilnehmergruppe aus. Er ist kein Wissens- oder Leistungstest.

23. und 30. September 2026 · jeweils 08:00–16:30 Uhr

KI verstehen. Sinnvoll einsetzen. Sicher in den Arbeitsalltag übertragen.

Wo heute Zeit verloren geht

Akten sichten, Fachinformationen ordnen, Textbausteine anpassen: Viele notwendige Schritte wiederholen sich im Sachverständigenalltag. Der Zeitaufwand entsteht dabei häufig nicht in einem einzigen großen Arbeitsschritt, sondern in vielen kleinen, immer wiederkehrenden Tätigkeiten. KI kann hier vorbereiten und strukturieren – wenn der Ablauf sauber begrenzt und fachlich eingeordnet wird.

Akten und Unterlagen

Viele Dokumente müssen gesichtet, Kernaussagen herausgearbeitet und Widersprüche sichtbar gemacht werden. Besonders bei umfangreichen Unterlagen kostet es Zeit, relevante Informationen zusammenzuführen und für die weitere Bearbeitung übersichtlich zu ordnen.

Recherche und Quellen

Suchwege vorbereiten, passende Fundstellen zusammentragen und Informationen aus verschiedenen Quellen miteinander vergleichen. Hinzu kommt, offene Belege klar zu kennzeichnen und die Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie fachlich eingeordnet werden können.

Dokumentation und Kommunikation

Wiederkehrende Formulierungen, Protokolle und verständliche Kundenkommunikation vorbereiten. Viele Inhalte müssen dafür immer wieder neu strukturiert, an den jeweiligen Fall angepasst und in eine klare, nachvollziehbare Sprache übertragen werden.

Was Sie nach zwei Tagen mitnehmen

Welche Arbeitsabläufe und Beispiele im Workshop im Mittelpunkt stehen, richtet sich nach der Auswertung des vorbereitenden Fragebogens. So entstehen praxisnahe Inhalte, Vorlagen und Anregungen, die zu den wichtigsten Aufgaben der Teilnehmergruppe passen.

Sachverständiger ordnet Bauplan, Schadensfotos und Prüfschritte zu einem kontrollierbaren Arbeitsablauf.

Mindestens fünf Workflows

Sie entwickeln mindestens fünf sichere, nachvollziehbare Abläufe für typische Aufgaben aus Aktenarbeit, Recherche, Dokumentation, Kommunikation und Qualitätssicherung. Welche Anwendungsfälle besonders vertieft werden, ergibt sich aus den Antworten der Teilnehmergruppe im vorbereitenden Fragebogen.

Sachverständige organisiert wiederverwendbare Anweisungen und Checklisten in ihrer persönlichen Prompt-Bibliothek.

Persönliche Prompt-Bibliothek

Aus den im Workshop bearbeiteten Anwendungen entsteht eine persönliche Sammlung aus wiederverwendbaren Anweisungen, Vorlagen, Checklisten und Orientierungshilfen. Die Inhalte greifen die im Fragebogen genannten Aufgaben auf und lassen sich später an den eigenen Arbeitsalltag anpassen.

Sachverständiger nutzt Messgerät und Tablet bei der eigenständigen Anwendung eines KI-Arbeitsablaufs.

Individueller Praxistransfer

Sie erhalten konkrete Ideen, wie Sie passende Abläufe nach dem Workshop freiwillig und im eigenen Tempo weiterführen können. Dabei können Sie eigene Erfahrungen und offene Fragen festhalten und bei späteren Austauschterminen gemeinsam besprechen.

Abstrakte Struktur als Symbol für geprüfte KI-Prozesse

KI bereitet vor. Sie prüfen, bewerten und entscheiden.

Fachliche Bewertung, Quellenkontrolle und Freigabe bleiben beim Sachverständigen.

  • Datenampel: Nur synthetische oder wirksam anonymisierte Daten werden in Übungen und öffentliche KI-Dienste eingegeben.
  • Qualitätskontrolle: Ergebnisse werden auf Quellen, Vollständigkeit, Widersprüche und Fachlogik geprüft.
  • Klare Grenze: Keine automatisierten Gutachten. Keine selbstständigen KI-Entscheidungen zu Befund, Kausalität oder Haftung.

Zwei Praxistage. Dazwischen Zeit zum Ausprobieren.

Die Inhalte sind in drei praxisnahe Phasen gegliedert. Beide Workshoptage laufen von 08:00 bis 16:30 Uhr. Pausen sind eingeplant.

Sachverständige lernen am ersten Workshoptag einen strukturierten digitalen Arbeitsablauf kennen.

Tag 1 · Verstehen und sicher starten

KI-Grundlagen, Aufgaben sauber formulieren, Datenampel, Prompt-Bausteine, Akten strukturieren, Recherche vorbereiten und Ergebnisse fachlich einordnen.

Sachverständiger probiert zwischen den Workshoptagen freiwillig einen Workflow mit anonymisierten Daten aus.

Zwischen den Terminen · Freiwillig ausprobieren

Wer möchte, kann einen ausgewählten Ablauf mit synthetischen oder wirksam anonymisierten Daten unverbindlich ausprobieren und eigene Fragen für den Austausch notieren.

Teilnehmende besprechen am zweiten Workshoptag gemeinsam Erfahrungen, Ergebnisse und offene Fragen.

Tag 2 · Erfahrungen besprechen und vertiefen

Gemeinsame Besprechung von Erfahrungen und Fragen, Dokumentation, Kommunikation sowie Ausbau der persönlichen Bibliothek.

Zwei Sachverständige prüfen eine Feuchtestelle mit Messgerät, Tablet und Bauplan.

Praxis für verantwortungsbewusste Sachverständige

Der Workshop richtet sich primär an Sachverständige für Schimmel-, Feuchte- und Bauschäden. Ergänzend sind Baubiologen und Architekten mit dokumentations- und rechercheintensiver Praxis angesprochen.

Nicht passend ist das Angebot, wenn fachliche Bewertungen oder Haftungsentscheidungen an KI delegiert werden sollen.

KI-Praxiswerkstatt: Nach dem Workshop können bewährte Abläufe in einer fortlaufenden Praxisgemeinschaft weiterentwickelt werden – mit Vorlagen, Sprechstunden, Workflow-Updates und kollegialem Austausch.

Wer den Workshop gestaltet

Fachliche Erfahrung aus dem Sachverständigenwesen und verständliche technische Begleitung greifen im Workshop direkt ineinander.

Dr. Georg H. Willems

Dr. Georg H. Willems

Fachliche Leitung · Leiter des IAM-Instituts. Dr. Georg H. Willems gestaltet die fachlichen Inhalte und ordnet die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz aus der Perspektive des Sachverständigenalltags ein. Im Mittelpunkt steht der sinnvolle, verantwortungsbewusste Einsatz, bei dem die fachliche Bewertung und Entscheidung beim Sachverständigen bleiben.

Michael Strödicke IT-Service & Coaching

Michael Strödicke

Technische Begleitung · IT-Support. Michael Strödicke begleitet die technische Umsetzung des Workshops. Er erklärt die eingesetzten Werkzeuge verständlich, unterstützt bei technischen Fragen und zeigt, wie sich die besprochenen Abläufe praktisch und nachvollziehbar umsetzen lassen.

Häufige Fragen

Die wichtigsten Rahmenbedingungen in Klartext.

Der Workshop richtet sich primär an Sachverständige für Schimmel-, Feuchte- und Bauschäden. Auch Baubiologen und Architekten mit dokumentations- und rechercheintensiver Praxis sind angesprochen.

Nein. Sie benötigen weder Programmierkenntnisse noch vertiefte KI-Erfahrung. Die Grundlagen und die sichere Anwendung werden Schritt für Schritt anhand typischer Aufgaben aus dem Sachverständigenalltag vermittelt.

Im Workshop arbeiten wir ausschließlich mit synthetischen oder wirksam anonymisierten Daten. Vertrauliche Originaldaten dürfen nicht in öffentliche KI-Dienste eingegeben werden. Sie lernen, wie Sie geeignete Informationen erkennen und sicher vorbereiten.

Nein. KI unterstützt beim Strukturieren, Vorbereiten, Recherchieren und Formulieren. Fachliche Bewertung, Quellenkontrolle und Freigabe bleiben immer beim Sachverständigen.

Der Workshop findet online über die Zoom-App statt. Den Zugangslink und Hinweise zur Teilnahme erhalten Sie rechtzeitig vor dem ersten Termin.

Nein. Der Workshop wird nicht aufgezeichnet. Es gibt keine Prüfungen, Leistungstests oder individuellen Bewertungen. Erfahrungen und Fragen werden im gemeinsamen Austausch besprochen.

Sie entwickeln mindestens fünf nachvollziehbare KI-Arbeitsabläufe für typische Aufgaben aus Ihrem Arbeitsalltag. Zusätzlich entsteht eine persönliche Sammlung aus Anweisungen, Vorlagen, Checklisten und Orientierungshilfen.

Wer möchte, kann einen ausgewählten Ablauf freiwillig mit synthetischen oder wirksam anonymisierten Daten ausprobieren. Die dabei entstehenden Fragen und Erfahrungen werden am zweiten Workshoptag gemeinsam besprochen.

Wo drückt bei Ihnen der Schuh?

Welche Aufgaben kosten Sie im Sachverständigenalltag besonders viel Zeit?

Mit Ihren Antworten im Fragebogen richten wir den Workshop an den Anwendungen aus, die Ihnen tatsächlich weiterhelfen.

Dauer: etwa 3–4 Minuten.

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